| von Gert Reiling

BMW macht Leipzig zum ersten Standort für die Großserienfertigung von emissionsfreien Elektroautos in Deutschland.

Bis 2013 werden dort rund 400 Millionen Euro in neue Gebäude und Anlagen für die Produktion des Megacity Vehicle (MCV) investiert. Dabei werden rund 800 Arbeitsplätze geschaffen.

„Die Produktion des Megacity Vehicle in Deutschland ist ein klares Bekenntnis der BMW Group zum Hightech-Standort Deutschland,“ sagt BMW-Vorstandschef Dr. Norbert Reithofer. „Wir haben uns mit Leipzig bewusst für einen Standort in Deutschland entschieden, für unser jüngstes und modernstes Werk mit den flexibelsten Strukturen.“

Inklusive der Komponentenfertigung investieren die BMW Group und das Joint-Venture mit der SGL Group zur Fertigung von Carbonfasern insgesamt rund 530 Millionen Euro. Davon profitieren die BMW-Standorte Leipzig und Landshut sowie die Joint Venture Standorte Wackersdorf und Moses Lake (Washington, USA). In Summe entstehen so über 1 000 Arbeitsplätze.

Nachhaltigkeit prägt nicht nur das Autokonzept, sondern auch die Produktion. So sollen der Energiebedarf um 50 Prozent und der Wasserverbrauch um 70 Prozent pro Fahrzeug reduziert werden. Das Unternehmen strebt an, die eingesetzte Energie vollständig aus regenerativen Energiequellen zu decken.

Bereits ab 2011 läuft im Werk Leipzig der BMW ActiveE auf Basis des BMW 1er Coupé vom Band. Dieses Fahrzeug ist nach dem MINI E der zweite Schritt der BMW Group hin zum emissionsfreien Elektrofahrzeug in Serienproduktion. Die Erfahrungen mit dem MINI E und dem BMW ActiveE fließen in die Serienentwicklung des MCV ein.

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