Bertrandt Innovationsplattform Harri

Bertrandt setzt seine Erfahrung auch bei autonomen Flugsystemen wie Drohnen ein. Bild: Bertrandt

| von Götz Fuchslocher

Mit Blick auf die gestiegenen Anforderungen an die Sensoren autonomer Systeme sind laut Bertrandt innovative Testvorgänge in Extremsituationen entscheidend. Dazu zählen etwa Regen oder Nebel. Seine technologischen Kompetenzen und Erfahreungen setzt das Engineeringunternehmen nun auch bei autonomen Flugsystemen wie Drohnen ein. Für das Messen des Abstands zwischen sich und anderen Objekten spielen Bertrandt zufolge LiDAR-Sensoren die Schlüsseltechnologie für die Zukunft der Mobilität. "Generell sind die Anforderungen an LiDAR-, Radar- und Kameratechnologien durch die Sicherheitsrelevanz bei autonomen Systemen deutlich gestiegen. Drohnen werden verstärkt in unterschiedlichsten Bereichen, beispielsweise Logistik oder Maintenance, eingesetzt. Wir nutzen unsere Kompetenz und unsere Erfahrung im Bereich der autonomen Fahrzeuge, um diese auch auf Drohnen und andere autonome Flugsysteme zu übertragen“, so Kolja C. Moreth, Senior Account Manager bei Bertrandt.

Zu den sicherheitsspezifischen Anforderungen zählen unter anderem eine hohe Auflösung der Sensoren, die Erfüllung von Sicherheitsstandards und -normen oder auch die mögliche Industrialisierung zur Kostenreduzierung. Bertrandt zufolge könne man Sensoren nach den neuesten Standards und entsprechend der jeweiligen gesetzlichen Vorgaben in ausgewählten Extremsituationen wie Regen oder Nebel testen. Auf den daraus resultierenden Testergebnissen können tiefgründige Analysen durchgeführt werden, die als Basis für die weitere Entwicklung der verschiedenen Systeme genutzt werden.

Mit der eigenen Innovationsplattform HARRI habe man sich bereits als Experten sowohl in der Entwicklung als auch im Bereich des Sensor- und ADAS-Testings positionieren können. HARRI zeigt die kombinierte Anwendung der aktuellen Trendthemen Digitalisierung, autonomes Fahren, Vernetzung und Elektromobilität in einem Fahrzeug. Wie das Unternehmen mitteilt, will man mit der Innovationsplattform seine technischen Kompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette für heutige aber auch zukünftige Mobilitätskonzepte demonstrieren.

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