Benziner bleiben erste Wahl

Zwar können sich 55 Prozent der deutschen Autokäufer grundsätzlich vorstellen, ein E-Auto zu fahren, eine konkrete Anschaffung planen jedoch nur sieben Prozent. Bild: Hyundai

| von Werner Beutnagel

Dies geht aus einer Studie des Tankstellenbetreibers Aral hervor. 55 Prozent der angehenden Autokäufer möchten demnach ein Auto mit Ottomotor anschaffen, während nur zwölf Prozent der Befragten einen Diesel kaufen würden. 17 Prozent interessieren sich für ein Hybridfahrzeug, während der Elektroantrieb im Vergleich zum Vorjahr von fünf auf sieben Prozentpunkte zulegt.

Grundsätzlich können sich jedoch 55 Prozent der Studienteilnehmer vorstellen, beim nächsten Autokauf einen Stromer anzuschaffen. Potentielle Kunden erwarten jedoch durchschnittlich eine Reichweite von 531 Kilometern, 58 Prozent eine Ladedauer von 30 Minuten oder weniger.

Die beliebtesten Karosserieformen der Autokäufer sind der Kombi, SUV/Geländewagen sowie die Limousine, hinsichtlich der gewünschten Marke steht BMW an erster Stelle (17 Prozent), gefolgt von Audi (12 Prozent) und Mercedes (10 Prozent). Volkswagen (9 Prozent) landet auf Rang vier, während Ford und Opel auf einen Wert von nur vier Prozent kommen.

Ein weiteres Studienergebnis: Nur 18 Prozent der Befragten können sich vorstellen, in einem selbstständig fahrenden Auto Platz zu nehmen – zwei Prozent weniger als noch vor zwei Jahren. Die Serienreife der Technologie erwarten die Befragten in durchschnittlich 12,8 Jahren.