Batteriepass soll 2022 starten

Mit einem neuen Gütesiegel soll künftig die nachhaltige Produktion von Batterien belegbar werden. Bild: BMW

| von Werner Beutnagel

„Bis Ende 2022 soll der Batteriepass mit voller Funktionalität fertiggestellt sein“, teilte der Chemie-Konzern BASF als Mitglied der Global Battery Alliance (GBA) der Deutschen Presse-Agentur mit. „Dieser soll die Daten zu bestimmten Kriterien, Standards und Schwellenwerten enthalten, die für die Ausstellung eines Qualitätssiegels für nachhaltige Batterien notwendig sind.“

Ziel ist, dass Verbraucher beim Kauf etwa von Elektroautos künftig deutlich mehr Auskunft erhalten über die Herstellung der Batterie. So soll zertifiziert werden, dass zum Abbau wichtiger Bestandteile wie Kobalt keine Kinderarbeit geleistet sowie Sicherheits- und Gesundheitsstandards eingehalten wurden.

Der Batteriepass solle „soziale, ökologische und ökonomische Kriterien transparent machen“, sagte der BASF-Vorstandsvorsitzende Martin Brudermüller. „Die Wertschöpfungskette von Batterien bietet große Chancen, zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.“ Brudermüller leitet die GBA gemeinsam mit dem Chef des luxemburgischen Rohstoffkonzerns Eurasian Resources Group, Benedikt Sobotka.