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Die weltweite Akzeptanz für selbstfahrende Autos steigt kontinuierlich. Bild: Audi

| von Yannick Tiedemann

Autonomes Fahren hat das Potential, die Mobilität in Städten radikal zu verändern. Einer neuen Studie der Boston Consulting Group und des World Economic Forums zufolge könnten bis 2030 rund 60 Prozent weniger Autos im urbanen Raum unterwegs sein. Zudem falle die Zahl der Unfälle um 90 Prozent sowie der Grad der Luftverschmutzung um 80 Prozent. So zumindest die Ansicht von gut 5.500 Konsumenten in über 27 Städten sowie 25 Politikern aus 12 Städten, die für den Report befragt wurden.

„Neue Mobilitätsangebote, digitale Infrastruktur und vor allem der Datenschutz sind die zentralen Themen, die die Städte anpacken müssen, damit ihnen der Sprung ins selbstfahrende Zeitalter gelingt“, sagt Nikolaus Lang, Senior Partner und Automobilexperte bei BCG. Derweil scheint die Akzeptanz selbstfahrender Autos weltweit vergleichsweise hoch: 58 Prozent der Befragten würden demnach ein autonomes Fahrzeug nutzen. Wie die Analysten der Boston Consulting Group in einer weiteren Befragung herausfanden, sind vor allem Amerikaner und Chinesen Feuer und Flamme für die neue Technologie: 48 Prozent der US-Konsumenten und stolze 81 Prozent der Befragten aus dem Reich der Mitte seien selbstfahrenden Autos positiv zugewandt.

Weit skeptischer geben sich derweil deutsche Verbraucher: Lediglich 41 Prozent würden in einem vollautonomen Vehikel fahren, im vergangenen Jahr seien es noch 44 Prozent gewesen. Immerhin sind laut Studie über die Hälfte der Deutschen (53 Prozent) bereit, ein teilautonomes Fahrzeug zu nutzen.

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