BMW E-Drive-Zone

Eine neue Funktion ermöglicht es Plug-in-Hybriden von BMW, je nach Standort von alleine in den Elektro-Modus zu wechseln. Bild: BMW

| von Claas Berlin

In verschiedenen Plug-in-Hybrid-Modellen des bayerischen OEMs können Fahrer sich nun für die Nutzung sogenannter „E-Drive Zones“ entscheiden. Fährt man in eine innerstädtische Umweltzone, schaltet das Auto selbständig vom Verbrennungs- in den rein elektrischen Betriebsmodus. Dazu nutzen die Fahrzeuge die sogenannte Geo-Fencing-Technologie über GPS, bei der ein Bereich auf der Karte mittels Koordinaten vordefiniert wird. Grafisch wird dem Fahrer die Zone dann auf seinem Navigationsgerät eingeblendet.

Verfügbar ist der neue Dienst in den Plug-In-Hybrid-Modellen 745e, X5 xDrive45e und 330e in einer Vielzahl europäischer Städte. Weitere Modelle und Regionen sollen folgen. Um das elektrische Fahren in den Innenstädten zusätzlich ansprechend zu gestalten, wird im Laufe des Jahres ein Loyalitätsprogramm unter dem Namen BMW Points eingeführt. Bei diesem werden Fahrer über ein Punktesystem mit Prämien, wie etwa kostenfreie Ladestrom-Kontingente, belohnt. Gezählt werde jeder elektrisch gefahrene Kilometer, wobei innerhalb einer „E-Drive Zone“ doppelt Punkte gesammelt werden können.

Das System basiert auf einem Praxistest von BMW in Rotterdam. 50 Fahrer Plug-in-Hybriden wurden beim Einfahren in die definierte Innenstadtzone dazu aufgefordert, in den rein elektrischen Fahrmodus zu wechseln. Das führte dazu, dass rund 90 Prozent aller Strecken innerhalb des Kerngebiets elektrisch zurückgelegt wurden, erklärt BMW.

Redakteur: Jonas Rosenberger