The Audi e-tron in Abu Dhabi,Detail

Das Elektroauto spielt künftig als Stromverbraucher eine wichtige Rolle. Es ist aber nicht nur eine Zusatzbelastung für das Stromnetz, sondern kann auch als flexibler Stromspeicher genutzt werden. Bild: Audi

| von Claas Berlin

Der Audi e-tron ist das erste Elektroauto, dessen Ladetechnik den neuen Kommunikationsstandard nutzt. Innerhalb eines Gebäudes kann sich das Fahrzeug etwa mit Hausgeräten, Wärmepumpen und anderen Verbrauchern über die jeweiligen Energiebedarfe abstimmen und Überlasten vermeiden. Der e-tron soll als Stromspeicher auf diese Weise Spitzenlasten abfedern und die wechselhafte Verfügbarkeit von Sonnen- und Windstrom ausgleichen.

Entwickler und Ingenieure des Ingolstädter OEMs prüfen in Modellversuchen, wie Photovoltaikanlagen, die Ladeinfrastruktur, Elektroautos und Heizungen störungsfrei über das Internet der Dinge miteinander sprechen können. Die Vernetzung der Geräte findet dabei über ein Heimenergie-Managementsystem (HEMS) statt. In einer Leitzentrale laufen sämtliche Informationen zusammen, sodass sich alle energierelevanten Geräte über ihren Strombedarf austauschen können.

Der ausgearbeitete Kommunikationsstandard wird Anfang Februar 2019 ausgerollt. Neben Audi arbeiten mehr als 70 internationale Unternehmen an der gemeinsamen Sprache für das Energiemanagement im Internet der Dinge. 

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