Audi Aicon

Audi könnte bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge in Zukunft gemeinsame Sache mit BMW und Daimler machen. Bild: Audi

| von Werner Beutnagel

Dies berichtet die „Auto Motor Sport“ in ihrer aktuellen Ausgabe. Dem Magazin zufolge habe sich Audis Vorstandsvorsitzender Bram Schot diesbezüglich bereits mit dem neuen Daimler-Chef Ola Källenius besprochen. Neben geteilten Kosten versprechen sich die drei Autobauer vor allem, gemeinsam mehr Druck auf die Politik ausüben zu können, um die Freigabe entsprechender Systeme zu beschleunigen.

Daimler und BMW möchten noch „Mitte des Jahres“ einen Vertrag unterzeichnen, um ihre Zusammenarbeit in einen verbindlichen Rahmen zu fassen. Aktuell existiert lediglich ein Memorandum of Understanding. Beide Hersteller planen, eine gemeinsame Plattform, um autonome Systeme bis Level 4 zu entwickeln.

Dass BMW für Kooperationen grundlegend offen ist, betont auch Alejandro Vukotich, Leiter Entwicklung Fahrerassistenz und Autonomes Fahren beim Münchner Hersteller, im Interview mit carIT. „Die Zukunft wird deutlich vernetzter und durch Kooperationen geprägt sein. Diese Kooperationen werden sich über unterschiedliche Branchen erstrecken“, erklärt der BMW-Experte. „So kooperieren wir mit Tech-Unternehmen wie Intel und Mobileye aber auch mit anderen Automobilherstellern wie FCA und Daimler. Am Ende wird es nur wenige solcher Ökosysteme geben, die überleben werden.“