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ZF, Ibeo und AMS wollen in Zukunft gemeinsam Solid-State-Lidarsysteme entwickeln. Bild: ZF

| von Werner Beutnagel

Eine entsprechende Lösung soll bis zum Jahr 2021 vorliegen. Solid-State-Lidare bieten im Gegensatz zu herkömmlichen Lösungen den Vorteil, dass sie keine mechanischen Teile zur Steuerung des Lichtstrahls benötigen und so zuverlässiger arbeiten. Dazu ergeben sich Vorteile bei Größe, Gewicht und Kosten.

In die Zusammenarbeit bring AMS VCSEL-Arrays (Vertical Cavity Surface Emitting Laser) sowie Treiber ein. Im Vergleich zu den Systemen von Mitbewerbern – etwa Kanten-Emitter und LED –sollen diese für mehr Zuverlässigkeit und Stabilität sorgen.

„Als weltweit führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Elektromobilität und des autonomen Fahrens leisten wir bei der integrierten Sicherheit, Bewegungssteuerung und Digitalisierung einen wichtigen Beitrag dazu, Lidar weltweit auf die nächste Stufe zu bringen“, erklärt Aine Denari, Senior Vice President, Global Electronics ADAS, bei ZF. „Diese gemeinsamen Aktivitäten werden dabei helfen, das autonome Fahren weltweit zu einer sicheren Realität zu machen.“