| von Gert Reiling

Die Vernetzung von Kfz-Werkstätten treibt Bosch mit seiner Software DXP (Data Exchange Platform) voran.

Für eine Fahrzeug-Diagnose mit mehreren Test- und Analyse-Systeme muss der Werkstatt-Mechaniker bislang das Auto an jedem System neu identifizieren und anmelden. Mit der DXP Software von Bosch stehen die an einem System ermittelten Fahrzeug-Daten sofort auch an allen anderen PC-gestützten Diagnose-Systemen zur Verfügung.

Möglich ist der Datenaustausch zwischen allen PC-basierten Diagnose-Testern der Marken Bosch, Beissbarth und Sicam. Für das einmal identifizierte Fahrzeug muss an den einzelnen Werkstatt-Arbeitsplätzen nur noch das Kfz-Kennzeichen oder die VIN (Vehicle Identification Number) eingegeben werden, um Zugriff auf alle Daten des Fahrzeugs zu erhalten.

Bei jedem weiteren Werkstatt-Besuch reicht dann das Kennzeichen oder die VIN zur Identifizierung des Fahrzeuges. Das spart Rüstzeiten an den Werkstattarbeitsplätzen, vereinfacht die Werkstattabläufe und vermeidet unnötige Doppelarbeiten.

Die Steuergeräte-Diagnose mit einem KTS-Diagnosetester von Bosch kann von jedem Testsystem aus direkt angesteuert werden. Außerdem steht aus früheren Werkstatt-Besuchen die komplette Fahrzeug-Historie einschließlich aller Testergebnisse an jedem Arbeitsplatz zur Verfügung.

Auf einem separaten Server können die zum Teil umfangreichen Fahrzeug-Lebensläufe zentral gespeichert und bei Bedarf von den einzelnen Werkstatt-Arbeitsplätzen abgerufen werden. Über eine Standard-Schnittstelle ist darüber hinaus der Anschluss an die meisten Dealer Management Systeme möglich.

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