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Volkswagen-CEO Herbert Diess und QIA-CEO Mansoor Bin Ebrahim Al-Mahmoud bei der Vertragsunterzeichnung. Bild: Volkswagen

| von Fabian Pertschy

In Doha sollen eletrifizierte, autonom fahrende Shuttles und Buslinien zum Einsatz kommen – pünktlich zur Weltmeisterschaft. Vertreter der Volkswagen AG und der Quatar Investment Authority (QIA) unterzeichneten eine dahingehende Vereinbarung für die Hauptstadt des Emirats. Das „Project Qatar Mobility“ sieht bereits 2020 erste Tests der Shuttles und Busse vor, bevor 2021 der Probebetrieb aufgenommen und 2022 der Mobilitätsdienst offiziell gestartet wird.

Der von QIA-CEO Mansoor Al-Mahmoud und Volkswagen-Vorstandsvorsitzenden Herbert Diess unterzeichnete Vertrag sieht vor, dass Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania, MOIA und AID Autonomous Intelligent Driving in diesem Projekt einen zentralen Part übernehmen werden. QIA und Volkswagen werden zusammen an der Entwicklung der notwendigen physischen und digitalen Infrastruktur arbeiten. Die Geschäftsbereiche AID und MOIA des Volkswagen Konzerns werden die erforderlichen SDS-Kenntnisse (Self Driving System) und eine App bereitstellen.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer Blaupause für die Transformation urbaner Mobilität, die weltweit genutzt werden kann. 35 autonom fahrende ID.BUZZ-Elektroshuttles sollen in Doha jeweils bis zu vier Fahrgäste auf teilfixierten Routen befördern. Zudem sollen zehn Busse von Scania größere Gruppen an Fahrgästen aufnehmen.

Herbert Diess sagte dazu: „Das ‚Projekt Qatar Mobility‘ wird einen sehr wichtigen Platz in unserer Strategie Together 2025+ einnehmen. Doha wird uns wertvolle Erkenntnisse in der realen Praxis liefern und das Projekt zum Sprungbrett für unsere Roadmap autonomes Fahren machen.“ Die Zusammenarbeit mit der QIA kommt dabei nicht von ungefähr, immerhin ist sie ein langfristiger Investor des Volkswagen Konzerns und verfügt über zwei Vertreter in dessen Aufsichtsrat.

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