Ein Mann schaut vor einem Pikmi-Kleinbus auf sein Smartphone.

Pikmi bietet geteilte Fahrten auf Abruf in Altstetten und Albisrieden an. Bild: ViaVan

| von Claas Berlin

Die Kleinbusse sind jeden Abend von 20 bis 24 Uhr im Einsatz und sollen damit Lücken im traditionellen ÖPNV füllen. Das Betriebsgebiet schließt neben den Züricher Quartieren Altstetten und Albisrieden ebenfalls die Verkehrsknoten Triemli und Hardplatz ein. Innerhalb dieses Gebietes ermöglicht Pikmi neue Verbindungen sowie kurze Wege zum ÖPNV.

Eine Fahrt wird über die Pikmi-App gebucht, die von ViaVan entwickelt wurde. Die Anwendung zeigt den Fahrgästen die voraussichtliche Wartezeit bis zur Abholung und den Laufweg zur nächstgelegenen Haltestelle an. ViaVan’s Technologie fasst Buchungsanfragen mit einer ähnlichen Fahrtrichtung in einem Fahrzeug zusammen und berechnet dabei die effizienteste Route in Echtzeit.

Die VBZ wollen mit dem flexibleren Konzept auf veränderte Nutzungsgewohnheiten reagieren und ein kundenfreundliches Angebot bereitstellen. Ebenso soll der 18-monatige Pilotbetrieb aufzeigen, inwiefern sich der öffentliche Nahverkehr mit neuen Ansätzen effizienter betreiben lässt.

„Nicht erst seit dem Ausbruch von COVID-19 hat sich gezeigt, dass mit innovativen Ideen auf neue Herausforderungen reagiert werden muss. Es ist darum wichtig, neue Technologien im Betrieb zu testen“, erklärt Stadtrat Michael Baumer, Vorsteher der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich.

ViaVan arbeitet bereits mit mehreren Nahverkehrsanbietern und Städten in Europa zusammen – zum Beispiel mit der BVG in Berlin und EMT in Madrid. Pikmi ist nun der erste Service des Anbieters in der Schweiz.

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