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Der Mobilitätsdienstleister Uber bangt um seine Zukunft in der englischen Hauptstadt. Bild: Uber

| von Stefan Grundhoff

Nach Informationen des Nachrichtensenders Bloomberg haben beide Unternehmen vereinbart, Uber-Fahrern 2.000 Nissan Leaf mit einem nicht genannten Rabatt unter dem Marktpreis anzubieten. Die Fahrer werden Teile des Fahrpreises in den 2018 gegründeten Fond für saubere Luft einzahlen. Bis heute hat die Gebühr für saubere Luft mehr als 80 Millionen britische Pfund gesammelt, um den Fahrern beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu helfen.

Uber hat die Erneuerung seiner Komplettlizenz für den Betrieb in London seit dem Jahre 2017 nicht mehr bestanden. Im November 2019 lehnte die städtische Verkehrsbehörde die Erneuerung der Betriebsgenehmigung von Uber ab, da es Bedenken hinsichtlich der Fahrgastsicherheit gab. Uber legte Berufung gegen die Entscheidung ein und kann in der Stadt weiterarbeiten, bis eine endgültige Entscheidung getroffen ist. Das Unternehmen hat mehrere Initiativen in der Stadt eingeleitet, um eine Betriebsgenehmigung zu erhalten. Dazu zählen etwa ein 24-Stunden-Telefonsupport, die Meldung schwerwiegender Vorfälle bei der Polizei und die Möglichkeit, Reisen mit Freunden und der Familie zu teilen.

Das Unternehmen hat außerdem eine Gebühr von 15 Pence pro Meile eingeführt, die als „Clean Air Fee“ bezeichnet wird. Diese Gebühr wird für jede in London gebuchte Reise erhoben, um Spenden für den Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu sammeln. Darüber hinaus wurden Verkehrsinformationen für Busse, U-Bahnen, Straßenbahnen und Flussschiffe in die App.

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