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Renault und Nissan wollen in China unter anderem an Technologien zum autonomen Fahren arbeiten. Bild: Nissan

| von Yannick Tiedemann
 

Nach Innovationslaboren im Silicon Valley und in Tel Aviv verfügt die Autoallianz aus Renault und Nissan jetzt auch in Shanghai über ein Forschungs- und Entwicklungszentrum namens „Alliance Innovation Lab Shanghai“. Die beiden Autobauer halten jeweils 50 Prozent an dem neuen Entwicklungs-Joint-Venture.

In dem neuen Hub sollen künftig Technologien zum autonomen Fahren sowie für vernetzte und elektrifizierte Fahrzeuge entwickelt werden, die später auch in Modellen der OEMs in China und global zum Einsatz kommen sollen.

„China ist nicht nur der weltweit größte Automarkt, sondern auch führend bei neuen Technologien, die die Zukunft der Mobilität verändern werden“, sagt Takao Asami, Alliance SVP, Research and Advanced Engineering. „Aus der strategischen Perspektive ist es unerlässlich für die Allianz, über einen Entwicklungs-Hub in einem solch florierenden Markt zu verfügen.“

Das hier erworbene Wissen und die Fähigkeiten, werde man sich nicht nur in China zunutze machen, um die anspruchsvollen Ziele des „Alliance Mid-Term Plans 2022“ zu erreichen, so Asami weiter. Die Agenda sieht unter anderem zwölf neue Elektromodelle bis 2022 sowie 40 Fahrzeuge vor, die mit verschiedenen Autonomie-Leveln ausgestattet sein sollen. Zudem will Renault-Nissan 90 Prozent seiner Fahrzeuge weltweit vernetzen und einen Ridehailing-Mobilitätsdienst mit Robotaxis betreiben. 

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