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Opel steigt beim Mitfahrservice Flinc ein. Bild: Flinc

| von Pascal Nagel

Opel hat bereits durch den Start der Carsharing-Plattform einen Schritt vom reinen Autobauer hin zum Mobilitätsdienstleister gemacht. Nun setzt der Rüsselsheimer OEM seine Strategie fort und beteiligt sich an der Internet- und App-basierten Mitfahrplattform Flinc. Umgesetzt werde die Partnerschaft über GM Ventures (GMV), die Beteiligungs-Sparte von General Motors, wie Opel mitteilt.

„Für Opel ist diese Partnerschaft ein wichtiges strategisches Investment. Es wird in Zukunft entscheidend sein, sich vom reinen Produkthersteller zum Anbieter von vernetzter Mobilität zu entwickeln“, so Opel-Marketingchefin Tina Müller. Opel und Flinc arbeiten bereits zusammen: Im März wurde am Standort Rüsselsheim als Pilot-Kooperation eine interne Mitfahrzentrale für Opel-Mitarbeiter gegründet. Aktuell werden, so Opel, monatlich 9.000 Fahrten über die App-basierte Plattform vermittelt. Im Juni haben die Partner zudem eine Ausweitung der Zusammenarbeit angekündigt. So werde Flinc ab 2016 die technologische Plattform stellen, um über CarUnity auch Ride-Sharing zu ermöglichen.

Neben Opel investiert auch die Deutsche Bahn als Teil ihrer Digitalisierungsoffensive in das Mobilitäts-Startup. „Für viele Millionen Bahn- und Busreisende kann die Mitfahrt in privaten PKW eine ideale Ergänzung zu den fahrplangebundenen Diensten der DB sein. Kooperationen mit Opel und General Motors helfen, flinc für Autofahrer leichter zugänglich zu machen. Das finanzielle Investment wird genutzt, um Flinc in ausgewählten Regionen zu etablieren und ein neues Verkehrssystem zu schaffen“, kommentiert Klaus Dibbern, Vorstand und Mitgründer von Flinc, die Beteiligungen.

 

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