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Gemeinsam mit Torben Bursinski (links) und Alexander Mönch (rechts) von Mytaxi konnte carIT-Redakteur Claas Berlin das Sharing-Konzept in der Hauptstadt testen.

| von Claas Berlin

Taxikunden, die in eine ähnliche Richtung fahren und vorab über die App nach einer Match-Möglichkeit suchen, können so bis zu 50 Prozent des ursprünglichen Fahrpreises sparen. „Durch die zeitliche und räumliche Eingrenzung erhoffen wir uns in Berlin eine noch höhere Match-Rate als in Warschau und Hamburg“, prognostiziert Torben Bursinski, verantwortlich für die Produktstrategie von Match, im Gespräch mit carIT.

Befragungen in Hamburg haben ergeben, dass Fahrgäste, die sich ein Taxi teilen, im Durchschnitt 1,2 Kilometer Umweg und eine Fahrzeitverlängerung von knapp fünf Minuten in Kauf nehmen müssten. 82 Prozent der Kunden seien damit sehr zufrieden.

Über die App von Mytaxi kann die Matching-Funktion aktiviert werden.

Auf ein ähnlich positives Feedback hofft man auch in der Hauptstadt. „Berlin ist der größte deutsche Markt für Mytaxi. Die urbane Bevölkerung steht neuen Mobilitätskonzepten sehr offen gegenüber. Mit der Matching-Funktion glauben wir, einen Nerv getroffen zu haben“, hebt Alexander Mönch, General Manager von Mytaxi in Deutschland und Österreich, hervor. 

Zurzeit stehe man auch mit weiteren deutschen Großstädten in Verhandlungen, betont Mönch. Die Gespräche mit Stadtverwaltungen und Handelskammern hätten gezeigt, dass die bürokratischen Hürden für den Launch des Sharing-Dienstes gering seien. „Es besteht die dringende Notwendigkeit, den Individualverkehr aus den Städten zu bringen. Das kann nur ein Mobilitätsmix leisten und das Taxi soll ein Teil davon sein“, unterstreicht der General Manager.

Dazu müsse man auch den Blick stärker auf alternative Antriebe richten. „Die Bereitschaft auf Elektromobilität umzusteigen ist bei vielen Taxiunternehmen schon da. Städte und Automobilkonzerne müssen jedoch zunächst Infrastruktur und Reichweite verbessern“, so Mönch.

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