Ein Mann Steht vor dem Mini-Konzeptfahrzeug Vision Urbanaut.

Der Vision Urbanaut von Mini soll die urbane Mobilität der Zukunft widerspiegeln. Bild: BMW

| von Claas Berlin

Als innovatives Raumkonzept wurde der Mini Vision Urbanaut von innen nach außen gestaltet. Noch vor der Entwicklung des Exterieurs konzipierten die Designer den Innenraum mithilfe von Grundrissen, Möbeln sowie einem Modell aus Holzspanten als Größenreferenz. Im Laufe des Projekts wurde ein digitales Modell in Augmented Reality erstellt und optimiert.

Durch die Auslegung auf den Elektroantrieb und automatisierte Fahrfunktionen entstanden für die Designer zusätzliche Freiheiten in Exterieur und Interieur. So kann der Innenraum nach der Fahrt mit wenigen Handgriffen zum Wohnzimmer umgestaltet werden. Betreten wird das Fahrzeug durch eine große Schiebetür in der Seite. Die Schiebe-Schwenk-Mechanik soll städtischen Gegebenheiten mit wenig Raum Rechnung tragen. Weitere Türen auf Fahrer- oder Beifahrerseite gibt es nicht.

Im Interieur sorgen neue User-Interface-Lösungen dafür, dass übliche Bedienelemente wie Schalter oder Taster entfallen. Somit soll nach Herstellerangaben ein reduziertes, wohnliches Raumerlebnis bei gleichzeitiger vollständiger Vernetzung entstehen. Das Prinzip der leichten Bedienung betont das „analoge“, haptisch taktile Erlebnis bei der Auslösung, wie beispielsweise mit der Direct-Touch-Bedienung im Loop über der Rücksitzbank. Das Rundinstrument befindet sich in der Mitte des Fahrzeugs.

Die Front des Vision Urbanaut zeigt eine Weiterentwicklung der klassischen Mini-Schweinwerfer. Die Frontleuchten liegen hinter einer gefrästen Aluminiumstruktur mit Langlochmuster. Sie werden erst sichtbar, wenn sie aktiviert sind. Durch die Umsetzung als Multicolor Dynamic Matrix Light erlauben sie die Darstellung unterschiedlicher, mehrfarbiger Grafiken und damit eine neue Form der Kommunikation des Fahrzeugs mit der Umgebung.

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