Vier Menschen sitzen in einem Auto des Fahrdienstvermittlers Lyft

Lyft-Fahrten sollen künftig gut fürs grüne Gewissen sein. Bild: Lyft

| von Yannick Tiedemann

Der Wechsel auf Elektrofahrzeuge, der innerhalb der anstehenden Dekade mit den Lyft-Fahrern gemeinsam umgesetzt werden soll, betrifft die Mietwagenplattform, das Projekt zum autonomen Fahren sowie die klassische Fahrdienstvermittlung.

„Wir müssen jetzt mehr denn je zusammenarbeiten, um saubere, gesündere und gerechtere Gemeinschaften zu kreieren“, sagt Lyft-Chef John Zimmer in einer Blog-Mitteilung des US-Anbieters. Mit der angekündigten Initiative wolle Lyft Vorbild für andere Mobilitätsanbieter sein, um letztlich einen fundamentalen Wandel auf dem Transportsektor zu erreichen, so Zimmer weiter.

Durch den Wechsel auf Elektroautos erwartet der Fahrtenvermittler trotz hoher Anschaffungskosten ein erhebliches Einsparpotenzial: Im Mietwagenbereich könnten Fahrer beispielsweise zwischen 50 und 70 US-Dollar Treibstoffkosten pro Woche einsparen. Durch günstiger werdende Batterien könnte dieser Wert sogar noch steigen, prognostiziert Lyft.

Um das ehrgeizige Ziel einer Null-Emissionen-Flotte bis 2030 realisieren zu können, fordert Lyft Hilfe von Industrie, Politik und Zivilgesellschaft ein. So müssten einige Hürden auf dem Weg zur vollständigen Elektrifizierung wie die hohen Vorlaufkosten eines E-Autos oder der schlechte Zugang zu zuverlässiger und erschwinglicher Ladeinfrastruktur beseitigt werden, heißt es in der Blog-Mitteilung.

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