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Für die junge Stadtbevölkerung spielt ein eigenes Auto nur noch eine untergeordnete Rolle. Carsharing und der öffentliche Nahverkehr sind mittlerweile die bevorzugten Fortbewegungsmittel. Bild: Claus Dick

| von Claas Berlin
Außerdem stehen sie alternativen Mobilitätskonzepten wie App- basierten Fahrdiensten oder Robo-Taxis sehr viel aufgeschlossener gegenüber als andere Altersgruppe Für die überwiegende Mehrheit der jungen Stadtbewohner (64 Prozent) ist das eigene Auto nicht mehr wichtig. Sie nutzen für ihre Wege vor allem öffentliche Verkehrsmittel oder Carsharing. Außerdem stehen sie alternativen Mobilitätskonzepten wie App- basierten Fahrdiensten oder Robo-Taxis sehr viel aufgeschlossener gegenüber als andere Altersgruppe.

Neue Mobilitätskonzepte und ein umweltverträglicheres Mobilitätsverhalten werden sich nach Ansicht der Studienautoren aber nicht automatisch durchsetzen. Wichtige Einflussfaktoren für einen Wandel des Mobilitätsverhaltens sind neben den unterschiedlichen Technologiedynamiken in den relevanten Zukunftsfeldern vor allem die Qualität politischer Steuerung und Regulation in städtischen Regionen.

„Ein großer Teil der Generation Z hat praktisch keine emotionale Bindung zum Auto mehr. Für sie ist das Auto kein Statusobjekt, sondern allenfalls ein Gebrauchsgut. Die Tendenz einer ‚Ent-Emotionalisierung‘ des Pkw-Besitzes in der jungen Generation hat sich damit in den letzten Jahren signifikant beschleunigt“, betont Studienleiter Stefan Bratzel.