Jelbi Opening Page 2

Der Service „Jelbi“ soll künftig den Verkehr in Berlin vereinfachen. Bild: Trafi

| von Werner Beutnagel

Kernstück des Angebotes ist eine neue App, die auf Lösungen des Mobilitäts-Startups Trafi aufsetzt. Das Jungunternehmen hat bereits in der litauischen Hauptstadt Vilnius eine ähnliche Plattform aufgebaut. Integriert werden können neben dem klassischen Nahverkehr grundsätzlich alle Anbieter, die moderne Mobilität jenseits des eigenen Autos bieten. Innerhalb eines Interessenbekundungsverfahrens haben sich nach Aussage der Verkehrsbetriebe binnen weniger Wochen bereits 25 potentielle Partner gefunden.

Analog zur neuen Mobilitätsplattforms sollen auch Mobilitätshubs in der Bundeshauptstadt entstehen. Hier sollen Fahrgästen künftig eine Auswahl verschiedener Sharing-Fahrzeuge zur Verfügung gestellt werden – etwa Autos, Fahrräder oder (elektrische) Roller. Die Buchung kann ebenfalls über die Jelbi-App vorgenommen werden. Ein erster Hub entsteht derzeit in der Nähe des U-Bahnhofs Prinzenstraße. Weitere Hubs sind am U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz sowie am Straßenbahnknoten LandsbergerAllee/Petersburger Straße vorgesehen.