18.09.2018 Continental Hauptverwaltung , CUbE

Viele Deutsche können sich die Nutzung autonomer Taxis vorstellen. Statt geteilten Fahrzeugen steht allerdings der ÖPNV höher im Kurs. Bild: Continental

| von Werner Beutnagel

Mit dieser Haltung gegenüber neuen Mobility Services unterschieden sich die Deutschen zum Teil radikal von US-Amerikanern, Chinesen und Japanern, die insbesondere der Nutzung von Robo-Taxis aufgeschlossener gegenüberstehen. In den USA und Japan kann sich jeweils knapp die Hälfte der Bevölkerung vorstellen, einen solchen Service zu nutzen, in China liegt der Wert sogar bei rund 80 Prozent. Am positivsten in Deutschland äußern sich Großstädter gegenüber autonomen Fahrdiensten: Hier können sich 41 Prozent fahrerlose Taxifahrten vorstellen. Die größte Skepsis zeigen Frauen, von denen drei Viertel nicht in ein Robo-Taxi steigen würden.

Bereits verfügbaren Mobilitätslösungen wie dem Carsharing oder dem Carpooling stehen in den USA, Japan und Deutschland nur rund ein Drittel der potentiellen Nutzer offen gegenüber. In der Gruppe der unter 30-Jährigen zeigt sich etwa jeder zweite aufgeschlossen. In China sind dagegen drei von vier Autofahrern offen für gemeinsame Nutzungsmodelle von Fahrzeugen. Auch bei den älteren Autofahrern ab 60 Jahren beträgt der Anteil der Zustimmung etwa zwei Drittel.

Hoch im Kurs steht in Deutschland hingegen der öffentliche Nahverkehr: Zwei Drittel der Studienteilnehmer sprechen sich dafür aus, dem öffentlichen Nahverkehr Vorrang zu geben, aber nur etwa die Hälfte der Japaner und vier von zehn Autofahrern in den USA.

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