| von Hilmar Dunker

Recht wahrscheinlich gebaut wird hingegen der Opel Rak e, ein Tandem-Zweisitzer mit 36,5 kW/49 PS starkem E-Motor, der in 13 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt und mit einer Spitze von 120 km/h auch auf der Autobahn nicht zum Verkehrshindernis wird. Die  Reichweite soll 100 Kilometer betragen. Da die Rüsselsheimer nicht auf teures Karbon und Aluminium, sondern auf eine Stahl-Bodengruppe und eine Kunststoff-Karosserie setzen, wird das frühestens 2014 erwartete Serienmodell nicht viel teurer als 12.000 Euro werden. Um auch Kundenschichten jenseits von Drittwagenkäufern und Berufspendlern zu erreichen, soll es eine gedrosselte Version geben, die auch Jugendliche ab 16 Jahren fahren dürfen. Auch andere Minimal-Mobile sind bereits angekündigt. VW baut ab 2013 das zigarrenförmige Ein-Liter-Auto XL1 mit Diesel-Hybridantrieb in Kleinserie. Renault bringt bereits im Frühjahr das E-Mobil Twizy auf die Straße, eine Art vierrädrigen Roller für rund 7.000 Euro, bei dem es seitliche Türen nur gegen Aufpreis gibt. Für die Hersteller sind die neuen Miniautos gleich aus mehreren Gründen attraktiv. Zum einen verbessern die E-Motoren die CO2-Flottenbilanz deutlich. Zum anderen erhofft man sich den Zugriff auf Kundenkreise, die dem konventionellen Auto langsam verloren gehen. Denn in Großstädten verzichten schon heute immer mehr Bewohner auf einen eigenen Pkw- sei es aus Umweltschutzgründen oder aus Parkplatznot. In beiden Fällen wären Microcars eine Lösung. Und auch die hohen Leichtbaukosten machen dabei keine Sorge. sp-x/hh

 

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