Zwei Studierende stehen vor einer Glaswand mit bunten Post-it-Zetteln

In Coburg können ab nächsten Sommer die Technologien rund um das automatisierte Fahren studiert werden. Bild: Hochschule Coburg

| von Claas Berlin

Die bayerische Hochschule hat in über 15 Jahren Kompetenzen in der Automobiltechnik aufgebaut. Seit 2004 gibt es etwa den Bachelorstudiengang Automobiltechnologie mit den Schwerpunkten Mechatronik und Wirtschaftsingenieurwesen. Im Technologietransfercenter Automotive TAC bündelt die Lehranstalt zudem die wissenschaftliche Bandbreite rund um das Thema Mobilität.

Die Inhalte des neuen dreisemestrigen Masterprogramms im Bereich Autonomes Fahren werden projektzentriert und praxisnah „on demand“ vermittelt. Es gibt dabei keinen klassischen Stundenplan. Die Studierenden arbeiten zwei Semester lang an einem gemeinsamen Projekt. Professoren sollen in diesem Konzept das erforderliche Wissen dann einbringen, wenn es gefordert ist, heißt es hierzu.

Das Studium orientiert sich an den typischen Phasen eines Projektentwicklungsprozesses, der von der Konzeptionsphase bis zum virtuellen und tatsächlichen Testen in der Realität reicht. Experten aus der Praxis werden in das Studium eingebunden und begleiten die Studierenden mit ihrer Expertise. Studienort ist der Lucas-Cranach-Campus in Kronach. Im dritten Semester soll dann die Masterarbeit anstehen, idealerweise in Kooperation mit einem Unternehmen.

Das Angebot der Hochschule Coburg richtet sich an Absolventen aus ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen, der Informatik, der Physik und verwandter Studiengänge. Studienbeginn ist der 15. März 2021.

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