Fahrgäste in Berlin warten auf einfahrende U-Bahn

Die Auswirkungen des Coronavirus sind auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens spürbar. Das zeigt sich auch im Mobilitätsverhalten der Menschen, die öffentliche Verkehrsmittel aktuell meiden.

| von Claas Berlin

Wer noch regelmäßige Wege etwa zur Arbeit zurücklegen muss, verzichtet angesichts der Ansteckungsgefahren aktuell häufiger auf öffentliche Verkehrsmittel. Statt 19 Prozent, die bislang die öffentlichen Angebote nutzten, greifen derzeit nur noch sieben Prozent darauf zurück. 26 Prozent der Befragten gaben an, den ÖPNV derzeit generell nicht mehr zu nutzen.

Zudem habe nach Angaben des ADAC auch die Zahl derer, die zu Fuß unterwegs sind um ein Viertel zugenommen. Dagegen werde das Fahrrad auch angesichts ausbleibender Arbeitswege etwas weniger genutzt. Auch mit dem Auto sind die Menschen aufgrund der Corona-Einschränkungen weniger unterwegs: Gut ein Viertel der Befragten fährt nicht mehr oder weniger mit dem eigenen Pkw. Nur 15 Prozent der Befragten nutzt das Auto häufiger.

Das Coronavirus wirkt sich jedoch nicht nur massiv auf den ÖPNV, sondern auch auf die Sharing-Anbieter aus: In 16 Großstädten haben sechs Anbieter (15 Prozent) ihre Geschäftsaktivitäten eingestellt. Dabei handelt es sich in erster Linie um E-Scooter-Provider. Aber auch zwei nicht namentlich genannte Carsharing-Unternehmen lassen ihre Aktivitäten ruhen.

Mit 30 Prozent ist der Rückgang der Angebote in Hannover am stärksten. In Hamburg, München und Stuttgart schrumpfte das Angebot um ein Viertel. In insgesamt sechs Städten gibt es dagegen keinerlei Einschränkungen, was Sharing-Angebote betrifft.

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