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Die beiden Unternehmen prüfen den Einsatz von Drohnen für die Anbindung von Flughäfen an den urbanen Raum. Bild: Fraport

| von Claas Berlin

Im Vordergrund stehen Fluggastabfertigung sowie die Anbindung an die bestehende Verkehrsinfrastruktur. Das wird beispielhaft an einem sogenannten Volocopter-Port untersucht. Über diese Flugtaxi-Knotenpunkte sollen Städte künftig miteinander verbunden werden – auch eine Verbindung vom und zum Flughafen Frankfurt sei denkbar.

Im Rahmen des Programms „FraDrones“ erprobte der Flughafenbetreiber bereits verschiedene Szenarien zur betrieblichen Nutzung von Drohnen. Volocopter hat bei Testflügen unter anderem in Dubai untersucht, wie sein elektrisch betriebener Multicopter die Mobilität der Zukunft ergänzen kann. Als umfassendes Testfeld für die Mobilität in der dritten Dimension bringen sich mittlerweile aber auch ganze Städte wie beispielsweise Ingolstadt in Stellung. 

„Das autonome Fliegen wird die Luftfahrt grundlegend verändern. Wir wollen als erster Flughafen Europas das Potential des elektrischen Flugtaxis gemeinsam mit dem Pionier Volocopter erschließen – zum Vorteil unserer Fluggäste und der Region Frankfurt“, erklärt Anke Giesen, Vorstand Operations der Fraport AG.

Eine aktuelle Studie der Managementberatung Horváth & Partners geht davon aus, dass sich Flugtaxis in den Metropolen bis 2035 etablieren werden. 125 Millionen Flugstunden werden die Drohnen den Berechnungen zufolge dann bereits in der Luft sein. Bis 2050, wenn der öffentliche Personennahverkehr mit Flugtaxis auch in kleineren Städten mit bis zu 600.000 Einwohnern Normalität sein wird, steigen die Flugstunden der Studie zufolge auf neun Milliarden Stunden an.

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