Duisburg führt städtischen Nahverkehr von Tür zu Tür ein

In Duisburg wird Ridesharing integraler Bestandteil des ÖPNV. Bild: door2door

| von Claas Berlin

Als erste Stadt setzt Duisburg zusätzlich zum bestehenden Nahverkehrsangebot auf nachfrageorientierte geteilte Mobilität. Gemeinsam mit dem schickt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DGV) in einer Testphase Kleinbusse auf die Straße. Die Busse können per App bestellt werden und bringen die Fahrgäste von Tür zu Tür. Ein Algorithmus sorgt dafür, dass ähnliche Fahrten miteinander geteilt werden. Dabei folgen sie keinem statischen Fahrplan, sondern fahren auf Basis der Echtzeit-Nachfrage.

„Mit unserem Ansatz ermöglichen wir Kommunen und Verkehrsunternehmen den Betrieb ihrer eigenen Mobilitätsplattform. Auf dieser können sie innovative Angebote wie Rideshare einführen, sie in den bestehenden ÖPNV integrieren und zusammen mit anderen vielfältigen Mobilitätsdienstleistungen dem Nutzer aus einer Hand anbieten“, so Tom Kirschbaum, Gründer und Geschäftsführer von door2door. Nach Duisburg werde door2door mit weiteren Städten in Europa sowie im ländlichen Raum ähnliche Angebote einführen, um die Mobilitätsinfrastruktur mit neuen Angeboten zu ergänzen, so das Unternehmen.

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