Toyota-Mirai an einer Wasserstoff-Tankstelle

Deutschland und Frankreich wollen künftig in Sachen Wasserstoff stärker kooperieren. Bild: Toyota

| von Werner Beutnagel

Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire kündigte am Sonntag im Sender CNews an, er wolle dazu an diesem Freitag (11. September) zu Gesprächen nach Berlin reisen.

Die Nutzung von Wasserstoff soll nach dem Willen der EU-Kommission stark ausgebaut werden, um die Energiewende voranzutreiben. Die Behörde hatte im Juli eine Strategie vorgelegt, wonach die Kapazitäten europaweit mit öffentlicher Unterstützung stark wachsen sollen. Le Maire sagte in dem Interview, Frankreich wolle langfristig sieben Milliarden Euro in die Wasserstofftechnik investieren, in Deutschland seien neun Milliarden Euro geplant. "Ich hoffe, dass wir es schaffen, beim Wasserstoff ein gemeinsames deutsch-französisches und dann europäisches Vorhaben zu finden", so der Politiker.

Berlin und Paris arbeiten bereits eng beim Aufbau einer europäischen Batteriefertigung zusammen. Es geht darum, angesichts des Booms von Elektroautos unabhängiger von Batterieherstellern aus Asien zu werden. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hatte in diesem Zusammenhang von einem "Airbus der Batterien" gesprochen.

PSA und der französische Energiegigant Total hatten unlängst mitgeteilt, dass ihr Joint Venture für die Batteriefertigung von den Regierungen in Deutschland und Frankreich mit zusammen 1,3 Milliarden Euro gefördert wird.

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