Daimler übernimmt Mitfahr-Pionier flinc

Daimler übernimmt Mitfahr-Pionier Flinc: Klaus Dibbern, Gründer Flinc, Susanne Hahn, Leiterin Lab1886 und Jörg Lamparter, Head of Mobility Services & CEO moovel (v.l.n.r.)

| von Pascal Nagel

Daimler hat über seine Tochter Daimler Mobility Services das Darmstädter Startup Flinc übernommen. Das 2010 gegründete Unternehmen vermittelt auf der eigenen Plattformen Mitfahrgelegenheiten auf Kurz- und Mittelstrecken. Im Unterschied zu vergleichbaren Services vermittelt Flinc Fahrten dynamisch von Haustür zu Haustür. Mit der Akquise wolle Daimler sein Portfolio an Mobilitätsdienstleistungen weiter ausbauen, heißt es aus Stuttgart. 

„Mit Flinc nehmen wir ein sehr gut eingespieltes Team auf, das wertvolle Erfahrungen im Bereich Mitfahren auf Kurzstrecken einbringt“, sagt Jörg Lamparter, der als Head of Mobility Services für alle Mobilitätsdienste verantwortlich ist. Susanne Hahn, Leiterin der Innovationsschmiede Lab 1886 ergänzt: „Bei neuen Projekten stellen wir uns immer zwei Fragen: Entwickeln wir das Geschäftsmodell in unserem Inkubator selbst oder gibt es bereits passende Lösungen auf dem Markt. Das Start-Up flinc ist der ideale Beschleuniger für Ridesharing Lösungen – daran wollen wir jetzt gemeinsam arbeiten.“

Flinc wird auch in Zukunft weiter eigenständig geführt, wie Daimler betont. Auch die Gründer Klaus Dibbern, Michael Hübl und Benjamin Kirschner bleiben im Führungsteam. Derzeit sind etwa eine halbe Million Kunden bei der Plattform registriert. Zudem setzen diverse Unternehmen auf die Corporate Ridesharing Lösung von Flinc zur Sicherung und Verbesserung der Mitarbeitermobilität.

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