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Eines der Zukunftsprojekte Daimlers ist der Volocopter, der die Mobilität der dritten Dimension erschließen soll. Bild: Daimler

| von Werner Beutnagel

Daimler baut seine 2007 gegründete Innovationsabteilung „Business Innovation“ um. Aus der früheren Denkfabrik wird das „Lab1886“, das als neues Innovationslabor innerhalb des Konzerns fungieren soll.  „Wir fördern damit die Garagenkultur im Unternehmen“, sagt Susanne Hahn, Leiterin der Business Innovation. Lab1886 ist in die CASE-Strategie des Konzerns eingebunden, mit deren Hilfe sich der Automobilhersteller zum Mobilitätsanbieter wandeln will. Die Grundidee: „Wir wollen mit unseren Ideen schneller zum Ziel kommen“, so Susanne Hahn.

Das System beruht auf drei Kernschritten: Von der Idee über die Inkubation will man möglichst schnell zur Kommerzialisierung von neuen Projekten kommen. Das neue Lab soll zudem als Plattform zur Co-Creation aufgebaut werden. Top-Mitarbeiter aus allen Bereichen arbeiten im Lab eng mit Mentoren und Experten aus der Startup-Welt zusammen. Sie sollen gemeinsam neue Geschäftsmodelle, Produkte und Services vorantreiben. Auf diese Weise will das Lab auch eine globale Förderschmiede für neue Talente werden. Die Standorte der bisherigen Business-Innovation-Unit in Sunnyvale, Peking sowie Berlin und Stuttgart bleiben erhalten.

Zu den ersten Vorhaben des „LAB1886“ gehören der Einsatz von Augmented Reality-Systemen im Fahrzeugverkauf sowie ein Volocopter-Projekt, mit dem Daimler die unkonventionelle Idee der vertikalen Mobilität forcieren möchte. „Ziel ist es, den Kunden die Freiheit zurückzugeben“, betont Hahn anlässlich der Präsentation in Stuttgart.

Autor: Hilmar Dunker

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