EIn autonomer Lkw von Daimler Trucks in den USA

Die beiden Partner wollen hochautomatisierte Lkw (SAE Level 4) bis Ende des Jahrzehnts in Serie bringen. Bild: Daimler

| von Claas Berlin

Gemeinsames Ziel ist es, hochautomatisierte Lkw auf Level 4 bis Ende der Dekade in Serie zu bringen. Dafür richtet Daimlers Lkw-Sparte ein zusätzliches Testzentrum in der größten Stadt des US-Bundesstaates, Albuquerque, ein. Die Daten, die in dieser neuen Umgebung gewonnen werden, sollen auch bei der Erprobung von Fahrzeugen mit weiterentwickelten Systemen ab Herbst einfließen.

Daimler Trucks und Torc arbeiten bereits seit Frühjahr 2019 zusammen. Im September letzten Jahres haben die Partner erste Fahrten auf öffentlichen Straßen im Südwesten Virginias durchgeführt, wo sich Torcs Hauptsitz befindet. Zuvor testeten die Teams das System ausgiebig auf einer abgesperrten Strecke von Daimler Trucks im US-Bundesstaat Oregon. Im Februar 2020 haben Daimler Trucks und Torc Robotics angekündigt, ihre Untersuchungen auf weitere Standorte und öffentliche Highway-Routen in den USA auszuweiten.

Aufgrund der globalen Coronakrise mussten die Erprobungsfahrten jedoch zunächst verschoben werden. Daraufhin haben die Teams ihre Tests unter entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen fortgeführt und beispielsweise mit Hilfe von Software-Simulationen signifikante Fortschritte erzielt. Straßentests konnten unter strengen Sicherheits- und Hygienevorschriften im Juni 2020 in Virginia wieder aufgenommen werden.

„Dank der Partnerschaft mit Torc konnten unsere gemeinsamen Teams die Entwicklung von hochautomatisierten Lkw noch schneller vorantreiben. Daimler-Ingenieure lernten, wie sich diese Technologie auf Lkw-Design auswirken kann, während Torc Einblicke erhielt, welche Systeme sich am besten für den Einsatz in Lkw eignen“, sagt Peter Vaughan Schmidt, Leiter der Autonomous Technology Group bei Daimler Trucks.

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