Carsharing

Einige der über 180 Car-Sharing-Anbieter in Deutschland befürchteten, wegen der Corona-Krise Insolvenz anmelden zu müssen. Bild: Bundesverband CarSharing e.V.

| von Roswitha Maier

"Einige Unternehmen berichten von Einbrüchen von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilweise mehr", sagte eine Sprecherin des Verbandes gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Aufgrund der geltenden Ausgangsbeschränkungen gingen die Buchungen zurzeit deutlich zurück. Einige Anbieter befürchteten deshalb, Insolvenz anmelden zu müssen, sollten die Beschränkungen über den April hinaus weiter bestehen. "Es könnte also so kommen, dass das Carsharing-Angebot nach der Corona-Krise in Deutschland deutlich verkleinert sein wird."

Carsharing hat sich in Deutschland in den vergangenen Jahren immer mehr verbreitet. Nach Angaben des Verbands gibt es zurzeit in 840 Orten 226 Anbieter. 2019 gab es den Angaben zufolge 181 Carsharing-Anbieter, die an 740 Orten Autos zum Teilen zur Verfügung stellten.

Die Zahl der Fahrzeuge habe Anfang des Jahres bei 25.400 gelegen, ein Zuwachs um 25,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesamtzahl der Nutzer von Carsharing-Angeboten habe zu Jahresbeginn bei 2,29 Millionen gelegen.