Ladekabel an Plugin-Hybrid

Bis zu 900 Euro Zuschuss sollen Nutzer für den Aufbau einer privaten Ladestation erhalten.

| von Werner Beutnagel

"Damit kommen wir unserem Ziel, Laden für alle, immer und überall, einen entscheidenden Schritt näher", so Scheuer. Ein großer Teil der Ladevorgänge werde daheim stattfinden. Ziel sei eine flächendeckende Versorgung. Die Nachfrage nach E-Autos ist zuletzt auch wegen erhöhter staatlicher Kaufprämien deutlich gestiegen. Experten aber sehen Nachholbedarf vor allem beim Ladenetz.

Konkret wird laut Ministerium der Erwerb und die Errichtung einer fabrikneuen, nicht öffentlich zugänglichen Ladestation gefördert - inklusive des elektrischen Anschlusses. Der Strom muss laut Ministerium zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien kommen. Die Förderung erfolge durch einen Investitionszuschuss. Unterschreiten die Gesamtkosten des Vorhabens den Zuschussbetrag, wird keine Förderung gewährt.

Laut ADAC kostet eine Wallbox ohne Installation 500 bis etwa 2.000 Euro. Den Zuschuss können Bürger laut Ministerium bei der staatlichen Förderbank KfW beantragen. Anträge könnten sie ab dem 24. November einreichen.

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