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Im Finale des von Porsche initiierten Ideenwettbewerbs „Mobility for a better world“ konnte sich das Team von Breeze gegen die Konkurrenz durchsetzen. Bild: Porsche

| von Sonstige

Mit Künstlicher Intelligenz die Luftqualität überwachen und verbessern: Mit dieser Idee hat in diesem Jahr das Jungunternehmen Breeze Technologies aus Hamburg den „Mobility for a better world“-Ideenwettbewerb des Sportwagenbauers Porsche gewonnen. Neben einem Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro bekommen die Gewinner Coachings und die Möglichkeit, mit dem Accelerator APX und der Technologie-Schmiede Porsche Digital zusammenzuarbeiten.

Breeze wurde 2017 gegründet und überzeugte Jury und Publikum mit seinen Ansätzen in der Umwelt-Sensorik und im Bereich Analysesoftware. Das Unternehmen setzt auf kleine, kostengünstige Luftqualitäts-Sensoren, die Schadstoffe wie Kohlenstoff und Stickoxide messen. Die gesammelten Daten fließen in eine Cloud-Plattform, die die Informationen dann in Echtzeit visualisiert und hyperlokale Luftqualitätskarten erzeugt. Mittels KI werden daraufhin lokale Emissionsquellen identifiziert und Maßnahmen vorgeschlagen.

Das Start-up setzte sich im Finale gegen acht andere Wettbewerber durch, die zuvor aus einem Pool von mehr als 150 Projekten aus aller Welt hervorgegangen waren. Eingeladen waren neben Start-ups auch Ingenieure und Studierende, ihre Ideen vorzustellen. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Phantasma Labs aus Berlin (Verbesserung des autonomen Fahrens), Ducktrain aus Aachen (Entwicklung eines neuartigen Logistiksystems) und RoadEO aus Madrid (Förderung nachhaltigen Verhaltens im Alltag).

Autor: Jonas Rosenberger