BMW X5

BMW setzt auch künftig auf die Brennstoffzellen-Technologie als eine Säule für nachhaltige Mobilität. Bild: BMW

| von Roswitha Maier

BMW glaubt weiter an die Brennstoffzelle und will mit einer Testflotte des X5 der mobilen Stromerzeugung aus Wasserstoff den Weg ebnen. Von 2022 an soll eine Kleinserie des Geländewagens mit einem Elektroantrieb unterwegs sein, der aus einer Brennstoffzelle mit einer Leistung von 125 kW/170 PS gespeist wird.

Gespeichert in zwei Hochdrucktanks führt der X5 sechs Kilogramm Wasserstoff an Bord, die binnen vier Minuten nachgetankt sind und alltagstaugliche Reichweiten ermöglichen sollen. Außerdem gibt es als Pufferspeicher eine Lithium-Ionen-Batterie, die zum Beispiel zum Überholen auch mehr Leistung zur Verfügung stellt. Den Antrieb selbst übernimmt eine neue Generation von Elektromotoren, wie sie BMW erstmals ab Ende des Jahres im iX3 anbieten will.

Zwar sieht BMW in der Brennstoffzelle neben effizienten Verbrennern, Plug-in-Modellen und reinen Stromern durchaus eine vierte Säule für nachhaltige Mobilität. Doch hält das Unternehmen den Einsatz der Brennstoffzelle erst dann für sinnvoll, wenn Wasserstoff in hinreichender Menge aus grünem Strom zu wettbewerbsfähigen Preisen hergestellt und über eine entsprechende Infrastruktur verteilt werden kann. Über die Kleinserie hinaus werde es Kundenfahrzeuge deshalb frühestens in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts geben, heißt es bei BMW.

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