| von Gert Reiling

Kaum größer als eine Zigarettenschachtel ist die telematische Blackbox, die beim weltgrößten Versicherungskonzern Allianz schon zur Prämienfestlegung in der Kfz-Versicherung genutzt wird.

Die Box misst zurückgelegte Kilometer und die Kfz-Nutzung zur Berechnung von Prämien. Kfz-Versicherungskunden zahlen nur für die konkrete Nutzung ihres Fahrzeugs. Darüber hinaus misst Telematik jedoch auch noch eine Reihe anderer Parameter und liefert so eine Vielzahl von Informationen, die die Fahrsicherheit verbessern und zum Umweltschutz beitragen können.

,,Zum einen schätzen unsere Kunden standortbezogene Services. Zum anderen gelten die Pay-Per-Use Policen als fair, weil die Ratenberechnung völlig transparent ist“, sagt Jaques Anselm, CEO von Allianz Telematics. ,,Unsere Kunden sind sich bewusst, dass sie nur für das Risiko aufkommen müssen, das sie selbst verursachen, und nicht für die Risiken anderer. Eine Blackbox zeigt genau, wie sicher jemand fährt, und so bekommen verantwortungsbewusste Fahrer wesentlich bessere Konditionen.“

Das System ist aktuell in 80 000 Fahrzeugen in neun Ländern im Einsatz und breitet sich weiter aus. Um diesem Trend gerecht zu werden, hat die Allianz eine starke Infrastruktur zur Unterstützung von Telematik entwickelt. Kunden reagierten positiv darauf, dass die gesammelten Daten nicht gegen sie verwendet werden könnten, so Anselm: ,,Unsere Aufgabe ist es, unsere Kunden zu schützen, nicht aber die Polizei zu ersetzen.“

Telematik bietet Privatkunden auch Notfall-/Unfall- und Pannenhilfe und unterstützt die Lokalisierung gestohlener Fahrzeuge. Außerdem haben Fuhrparkmanager dank Telematik die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge besser zu überwachen.

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