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Die Vehicle-to-everything-Kommunikation ist vor allem für Fahrerassistenzsysteme notwendig. Bild: Audi

| von Stefan Grundhoff

Audi kooperiert mit Qualcomm Technologies, um C-V2X (Cellular Vehicle-to-everything) im US-amerikanischen Virginia zu testen. Wie das Portal VentureBeat berichtet, wird der Einsatz der Kommunikationstechnologie im dritten Quartal dieses Jahres beginnen und vom Verkehrsministerium des US-Bundesstaates unterstützt. Bei den Tests werden Audi Q8 mit der C-V2X-Technologie von Qualcomm mit 20 MHz und 5,9 GHz eingesetzt, um die beiden Anwendungsfälle Arbeitsbereichswarnungen und Ampel-Countdown zu demonstrieren.

Mit der C-V2X-Technologie können Fahrzeuge direkt mit anderen Fahrzeugen, Fußgängern, Geräten und der Straßeninfrastruktur kommunizieren. C-V2X erleichtert die Bedienung fortschrittlicher Fahrerassistenzsysteme und ist mit der 5G-Technologie kompatibel. Audi hatte zuletzt mehrere Partnerschaften geschlossen, um seine Strategie für automatisiertes Fahren und Konnektivität neu auszurichten. Im vergangenen Jahr haben Audi, Ducati, Ford und Qualcomm ihre gemeinsamen Bemühungen zur Beschleunigung des kommerziellen Einsatzes der zellularen C-V2X-Technologie fortgesetzt.

Qualcomm ist vor allem für seine Mobiltelefonanwendungen bekannt. Das Unternehmen dehnt jedoch seine Präsenz zunehmend auf die Automobilindustrie aus. Das Know-How von Qualcomm in Bezug auf drahtlose Technologien durch die 9150 C-V2X-Chipsätze ermöglicht laut Unternehmensangaben ein erweitertes Konnektivitätspaket für Fahrzeuge. Vor kurzem hat Qualcomm mit Snapdragon Ride eine neue Plattform vorgestellt, die Funktionen für alle Ebenen des automatisierten Fahrzeugbetriebs unterstützt.

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