Ein Mann lädt seinen Tesla an einer blauen Ladesäule von Aral

Mit der ersten Stufe eines sogenannten Microgrid aus Ladesäule und Batterie schafft Aral ein neues Angebot für E-Auto-Fahrer. Bild: Aral

| von Claas Berlin

Kern des Mobility Hubs sind die beiden neuen Ladestationen, die Aral in Eigenregie betreibt. Sie können an der Station mit einer Leistung von bis zu 320 Kilowatt kompatible E-Fahrzeuge laden. Der Standort wurde nicht wie sonst in dieser Leistungsklasse üblich an das Mittelspannungsnetz angeschlossen. Stattdessen wird die benötigte hohe Ladeleistung durch eine lokale Batterie bereitgestellt, die sich auflädt, wenn gerade kein Elektrofahrzeug angeschlossen ist. Zusätzlich kann in Zukunft am Standort selbständig Strom erzeugt werden, um sich autark zu versorgen.

An der Aral-Station stehen darüber hinaus verschiedene Mobilitätsoptionen zur Verfügung. Möglich wird das unter anderem durch die Integration eines Jelbi-Standortes der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Dort reicht das Angebot für die Kunden von verschiedenen Carsharing-Optionen über E-Scooter und E-Roller bis hin zum Bikesharing.

„Mit dem neuen Aral Mobility Hub bieten wir den Kunden ein umfassendes Mobilitätsangebot, welches über das einer klassischen Tankstelle hinausgeht. Gerade im urbanen Raum spielt die Vielfalt an Fortbewegungsmöglichkeiten eine immer größere Rolle und unsere Tankstellen können hier zu einem sinnvollen Knotenpunkt werden“, erklärt Patrick Wendeler, Vorstandsvorsitzender von Aral.

Für eigene E-Bikes, Lastenräder oder elektrische Kleinfahrzeuge hält ein Akkuwechselautomat Lademöglichkeiten bereit. Er ermöglicht den Verkehrsteilnehmern ihre Akkus mit niedrigem Ladestand innerhalb von 30 Sekunden gegen voll aufgeladene Speicher auszutauschen.

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