BMW i3

Seit Start des Förderprogramms für Elektroautos im Sommer 2016 sind bisher insgesamt 198.321 Anträge eingegangen. Die meisten waren mit 29.180 für Fahrzeuge der Marke BMW. Bild: BMW

| von Roswitha Maier

Dies geht aus Zahlen des zuständigen Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hervor. Im Einzelnen wurden 3.659 Anträge für reine Elektroautos mit Batterieantrieb gestellt, 2.822 für Plug-in-Hybride und zwei für Brennstoffzellenautos.

Seit Start des Förderprogramms im Sommer 2016 sind bisher insgesamt 198.321 Anträge eingegangen. Die meisten waren mit 29.180 für Fahrzeuge der Marke BMW, dahinter folgen Renault mit 24.861 und VW mit 24.696 Anträgen.

Es gibt Anzeichen, dass für die Elektromobilität keine schnelle Erholung zu erwarten ist: So hat sich beim Online-Neuwagenvermittler MeinAuto.de der Anteil von Elektroautos, Plug-in-Hybriden und Hybriden an den Anfragen seit Ende Februar fast halbiert. "Es zeigt sich, dass das Thema Elektromobilität in der aktuellen Situation teils deutlich an Bedeutung verloren hat", sagt Geschäftsführer Marco Steinfatt. Da zwischen Kaufinteresse und der Zulassung eines Autos beziehungsweise dem Antrag auf die Kaufprämie typischerweise Monate vergehen, gibt die Entwicklung der Anfragen Hinweise auf die künftige Entwicklung bei den Förderanträgen.