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Autonomes und elektrisches Fahren, wie es Continental mit dem eigenen People Mover demonstriert, ist einer der thematischen Schwerpunkte auf der diesjährigen IAA in Frankfurt.

| von Werner Beutnagel

Die IAA wirft ihre Schatten voraus. Bevor die Automobilmesse im September ihre Pforten öffnet, gab Continental in Hannover einen Einblick in verschiedene Geschäftsfelder. Neben den klassischen Zukunftsthemen rund um alternative Antriebe, autonomes Fahren und Vernetzung rücken sukzessive Lösungen für Smart Cities und Blockchain-Projekte in den Fokus des Zulieferers.

„Die Blockchain-Technologie ist nicht nur Hype, sondern kann bei Continental für verschiedene Geschäftsmodelle interessant werden“, glaubt Matthias Dehm, Forschungsleiter für Security und Privacy bei Continental. Denkbar seien etwa Services rund um den Fahrzeuglebenszyklus und das Datenmanagement. Noch fehle es aber an Standards und Schnittstellen, so Dehm.

Insgesamt gewinnt man bei der TechShow den Eindruck, dass die Transformation vom reinen Automobilzulieferer zum Softwareunternehmen bei Continental in vollem Gange ist. Das bestätigt auch Dirk Abendroth, Chief Technology Officer des Unternehmens, vor anwesenden Journalisten: „Wir befinden uns in einer Zeit, in der die Grenzen zwischen Automobil- und Softwarebranche nach und nach verschwimmen. Wobei jede Industrie für sich noch unbestrittene Kernkompetentzen besitzt.“

Um die Technologie für das Auto der Zukunft zu entwickeln, soll sich schon in den nächsten zwei bis drei Jahren mindestens die Hälfte der Conti-Belegschaft mit dem Thema Software beschäftigen, so der CTO. „Wir wollen weiterhin in einer Technologieposition sein, die für die Branche attraktiv ist. Dafür muss auch die Anzahl der Partnerschaften dramatisch erhöht werden“, so Abendroth.

In Zeiten von Elektromobilität und Autonomie ändert sich nicht nur die Art des Fahrens, sondern auch die Anforderungen an die Fahrzeugarchitektur. „Um das Fahrzeug herum ensteht ein unfassendes digitales Ökosystem. Die Update- und insbesondere Upgrade-Fähigkeit wird zu einem erfolgskritischen Faktor der Mobilität“, sagt Aurora Sere-Schneider, Head of Vehicle Systems Architecture, Corporate Systems & Technology bei Continental.

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