Ein Lkw von Volvo steht hinter einer Frau auf der Straße, die gerade an Geschäfte ausliefert.

Ab 2040 soll die gesamte Produktpalette von Volvo Trucks ohne fossile Energieträger auskommen. Bild: Volvo Trucks

| von Fabian Pertschy

Derzeit erprobt Volvo Trucks die für den regionalen Transportverkehr und städtische Bautransporte vorgesehenen elektrisch angetriebenen Lkw-Modelle Volvo FH, Volvo FM und Volvo FMX. Die Fahrzeuge werden ein Gesamtzuggewicht von bis zu 44 Tonnen sowie je nach Batteriekonfiguration eine Reichweite von bis zu 300 km aufweisen. Der Verkauf der Elektro-Baureihe startet nächstes Jahr, die Serienproduktion wird 2022 anlaufen. Ab 2021 wird der Hersteller damit in Europa eine komplette Modellpalette batteriebetriebener Elektrofahrzeuge für den Verteilerverkehr, die Abfallwirtschaft, regionale Transportaufgaben und städtische Bautransporte anbieten.

„Wir müssen rasch von fossilen Brennstoffen auf Alternativen wie Elektrizität umsteigen, um die Auswirkungen des Verkehrs auf das Klima zu verringern. Allerdings sind die Voraussetzungen für diesen Wechsel und für das Tempo, mit dem er erfolgt, je nach Transportunternehmer und Markt sehr verschieden. Sie hängen von zahlreichen Variablen ab, zum Beispiel von der Verfügbarkeit finanzieller Anreize, vom Zugang zu Ladeinfrastruktur und von der Beschaffenheit der Transportaufgaben“, erklärt Roger Alm, Präsident von Volvo Trucks.

Elektrofahrzeuge für anspruchsvolle und schwere Aufgaben im Fernverkehr werden laut dem schwedischen Hersteller im Laufe des Jahrzehnts folgen. Dabei wird es sich um batteriebetriebene Fahrzeuge und um elektrisch angetriebene Lkw mit Brennstoffzellentechnologie und größerer Reichweite handeln, so Volvo. Der Verkauf elektrisch angetriebener Lkw auf Basis von Brennstoffzellen wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts beginnen. 2040 soll dann die gesamte Produktpalette ohne fossile Energieträger auskommen.

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