| von Gert Reiling

Die deutsche  Autoindustrie hat ihre Wettbewerbsfähigkeit in Europa und darüber hinaus  in den letzten drei  Jahren deutlich verbessert. Das war sicher auch notwendig, meint  der Automobilanalyst Jochen Gehrke von der Deutschen Bank, denn die Autoindustrie stehe vor „spannenden Zeiten“. Denn die Krise habe in Europa nicht zu einer Marktbereinigung  geführt, die Auslastung betrage mangels unterbliebener Marktbereinigung immer noch nicht mehr als 70 Prozent. Gehrke: „In Europa ist Automobil keine Wachstumsindustrie, sondern es besteht ein Marktverdrängungswettbewerb.“ Zusätzlich belaste  der Investitionsdruck hinsichtlich der Wachstumsmärkte vor allem in den BRIC-Staaten  die Finanzen der OEMs – die allerdings in Deutschland  keinesfalls notleidend sind.  Ertragsmindernd sei weiter die ständig steigende Zahl der Derivate und die deshalb fallenden Produktionszahlen für die einzelnen Modelle. Noch völlig unklar ist nach Gehrke die Entwicklung der Elektromobilität.  Wesentliche Parameter würden da der Ölpreis und die möglichen Kostenreduktionen für die Batterien sein. Gehrke erwartet aber, dass über 2020 hinaus der herkömmliche Verbrennungsmotor in mindestens 80 Prozent aller Antriebe vertreten ist, ob allein oder auf Hybridbasis.

Der 1. carIT-Kongress, Mobilität 3.0 wurde vom Magazin carIT veranstaltet. Kooperationspartner waren VDA-Verband der Automobilindustrie und BITKOM.

 

 

 

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