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Stoff statt Stahl: Der Entwicklungsdienstleister Edag stellt auf dem Genfer Salon eine extreme Leichtbau-Studie vor. Bilder: Edag

| von Pascal Nagel

Mit der Sportwagen-Studie Light Cocoon lotet Automobilzulieferer Edag auf dem Genfer Salon (5. bis 15. März) das Potenzial des Pkw-Leichtbaus aus. Die Karosserie des Coupés besteht nicht aus Stahl, Leichtmetall oder Carbon, sondern aus besonders leichtem dreilagigen Stoff, den der Outdoor-Spezialist Jack Wolfskin beisteuert. Für Stabilität sorgt eine darunter liegende skelettartige Struktur aus Aluminium, die von einem 3D-Drucker hergestellt werden kann. Der zeltartige Aufbau soll vor Wind und Wetter schützen und auch im Falle einer Kollision Sicherheit bieten. Allein die so gefertigte Motorhaube soll 25 Prozent leichter sein als bei konventioneller Konstruktion.

EDAG_Light_Cocoon_3_rgb„Wir wollen mit dem futuristischen Konzept unseres „Edag Light Cocoon“ die Diskussion über den zukünftigen Weg des Leichtbaus und der automobilen Fertigung weiter anregen. Als Engineering-Unternehmen sehen wir es auch als unsere Aufgabe an, uns bereits heute mit Zukunftstechnologien und gänzlich neuen Ansätzen in der Fahrzeugentwicklung zu beschäftigen. Letztlich bauen wir mit der Arbeit an Concept Car Projekten wie dem „Edag Light Cocoon“ zusätzliche Kompetenzen innerhalb unserer Teams auf und fördern zudem die Fähigkeit, bei dem Erreichen bestmöglicher technischer Lösungen, querzudenken und neue Wege zu beschreiten“, so Jörg Ohlsen, CEO der Edag Engineering AG. sp-x/Red

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