| von Stefan Grundhoff

Seit seinem Marktstart im Jahre 2016 wurden vom Seat Ateca, produziert im tschechischen Kvasiny, weltweit mehr als 300.000 Fahrzeuge verkauft; allein im vergangenen Jahr waren es 100.000 Autos. Knapp 50 Prozent der Seat-Modelle tragen mittlerweile SUV-Bezeichnungen wie Tarraco, Ateca oder Arona am Heck. Mit dem Modellpflege des Ateca gibt es kaum Designänderungen, doch die Kunden werden Details wie serienmäßige LED-Scheinwerfer oder das Infotainmentsystem mit seinem 8,2 oder 9,2 Zoll großen Bildschirm zu schätzen wissen.

Der Fahrer blickt nunmehr auf komplett animierte Instrumente auf einem 10,25 Zoll großen Darstellungsbereich. Gemäß der anderen Fahrzeugen auf dem modularen Querbaukasten des Volkswagen Konzerns bekommt auch der kompakte SUV die verschiedenen Fahrerassistenzsystem der neuesten Generation.

Mit der Modellpflege eingeführt wird neben den bekannten Ausstattungspaketen Reference, Style und FR die neue Variante Xperience, die den Offroad-Charakter des spanischen Tschechen unterstreichen soll. Das Motoren- und Antriebsspektrum umfasst dabei unverändert Diesel- und Benzinmotoren sowie Front- und Allradversionen in einem Leistungsspektrum von 81 kW / 110 PS bis 140 kW / 190 PS.

Während die schwächeren Modelle mit 110 und 150 PS allein über die Vorderachse angetrieben werden und über eine Handschaltung verfügen, bieten die Topmodelle Doppelkupplungsgetriebe und Allradvortrieb. Durch die geänderten Front- und Heckschürzen gibt es einen leichten Längenzuwachs auf 4,38 Meter. Es gibt zehn Farben, Räder zwischen 16 und 19 Zoll sowie für alle Modelle ein stattliches Gepäckvolumen von 510 Litern.