| von Hilmar Dunker

Anders die Einsatzmöglichkeiten von Hybrid-Antrieben. Sie würden das Beste aus zwei Welten kombinieren, heißt es bei MAN: Die ausgereifte Dieseltechnik mit Emissionsfreiheit und Geräuschlosigkeit des E-Antriebs. Diese Fahrzeuge benötigten außerdem keine Stehzeiten für den Ladevorgang, und es drohe keine Kostenexplosion für den Käufer, so Pachta-Reyhofen auf dem Nfz-Symposium des VDA in Berlin. Für geeignet hält er den E-Antrieb jedoch, um CO2-Emissionen und Lärm im Innenstadtverkehr zu reduzieren: „Die wirklichen Probleme der Innenstädte lösen wir aber nur, wenn wir elektrische Antriebe mit einem effizienten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu einem ganzheitlichen und nachhaltigen Mobilitätskonzept verbinden.“ Innerstädtische Verkehrskonzepte müsste auf die effiziente, kostengünstige und umwelt- wie klimafreundliche Mobilität von Menschen und Waren setzen. Das aber könnten nur „die Großen: nämlich Bus und Bahn“.

Im Fernverkehr hingegen lassen sich große Verbrauchsreduzierungen über aerodynamische Verbesserungen realisieren. Pachta-Reyhofen führt beispielhaft die MAN-Studie Concept S an, bei der durch aerodynamischere Formen bis zu 25 Prozent Kraftstoff eingespart werden könnten. Um solche Konzepte auch Wirklichkeit werden zu lassen, bedarf es des grünen Lichts von der Politik auf internationaler Ebene für derartig neue Fahrzeugmaße. (ar/arie, Foto: auto-reporter)

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