| von Hilmar Dunker

Die Innenraumgestaltung der neuen B-Klasse wurde auch vom Advanced Design Studio in Como beeinflusst. Ein Beispiel dafür ist der frei schwebende, schlank gestaltete Bildschirm in der neuen Mercedes B-Klasse. Ebenso ist es einem neuen, in Como konzipierten Ansatz von Mercedes-Benz zu verdanken, dass die B-Klasse eine neue Dimension der Hochwertigkeit in der Kompakt-klasse erreicht. Beim so genannten „Appreciation model“ dürfen die Designer ihren Idealvorstellungen freien Lauf lassen und suchen dann den Weg, wie diese in Serien-Lösungen umgesetzt werden können. Dadurch entsteht ein stimmiges und hochwertiges Resultat.

Mercedes-Benz hat sich bei der Entwicklung der neuen B-Klasse wie auch A-Klasse (startet im Sommer 2012) von der Sandwich-Bauweise verabschiedet. Dennoch ist bei der neuen B-Klasse – auch ohne doppelten Boden – genügend Platz in der Bodengruppe für einen zusätzlichen Tank der mit Erdgas betriebenen Variante. Dabei soll es zu keiner Einschränkung bei den Platzverhältnissen im Innenraum kommen. Zum Verkaufsstart im Herbst gibt jeweils zwei Vierzylinder-Turbo-Benziner und Turbodiesel-Motoren, die im Hinblick auf den Quereinbau in der B-Klasse sehr kompakt ausgelegt wurden. Der 1,6-Liter aufgeladene Benziner mit der Direkteinspritzung der dritten Generation leistet 122 PS (90 kW) und 156 PS( 115 kW) – die neue Motorengeneration ist für den Quer- als auch für den Längseinbau konzipiert. Der 1,8-Liter Vierzylinder Turbodiesel Common-Rail-Direkteinspritzer ist zunächst als B 180 CDI mit 109 PS (80 kW) und als B 200 CDI mit 136 PS (100 kW) zu haben. Neben dem serienmäßigen manuellen Sechsganggetriebe kann Mercedes-Benz erstmals ein Doppelkupplungsgetriebe mit dem Kürzel 7G-DCT anbieten, das auf Drehmomentspitzen bis zu 350 Nm ausgelegt ist. Die neue B-Klasse verfügt serienmäßig über die radargestützten Kollisionswarnung mit adaptivem Bremsassistenten, was die Gefahr eines Auffahrunfalls verringern soll. „Im Gegensatz zu anderen Systemen in der Kompaktklasse ist der Collision Prevention Assist nicht ein Stadtsystem zur Minimierung von Bagatellschäden. Vielmehr zielt die innovative Lösung auf den Schutz vor typischen Auffahrunfällen in gefährlichen Situationen oberhalb von 30 km/h“, erläutert ein Ingenieur. Darüber hinaus bietet Mercedes-Benz für die neue B-Klasse eine weitere Reihe von Assistenzsystemen an, die allerdings Aufpreis kosten und von der E- oder S-Klasse übernommen werden, wie beispielsweise den adaptiven Fahrlicht-Assistent, Totwinkel- und Spurhalte-Assistent, aktiver Park-Assistent, Rückfahrkamera und Distronic Plus BAS. (carIT/ar)

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