| von Hilmar Dunker

Den Anfang macht dabei ein neu entwickelter 1,0-Liter-Dreizylinder, der mit 44 kW/60 PS bzw. 55 kW/75 PS und jeweils auch in einer BlueMotion-Technology-Variante angeboten wird. Der Verbrauch beträgt dann 4,2 bzw. 4,3 l/100 km. Vom Benziner abgeleitet wird eine Erdgas-Variante mit 50 kW/68 PS, deren Nachteil u.a. in der niedrigen Tankstellendichte liegt. Standardgetriebe ist eine manuelle Fünfgang-Schaltung. Für 2013 ist zudem eine Elektrovariante des up! fest eingeplant. Die kubische Form des up! sorgt trotz der geringen Außenmaße (Länge 3,54 m, Breite 1,64 m, Höhe 1,48 m) für recht großzügige Raumverhältnisse. Der Kofferraum fasst zwischen 251 und 951 Litern Gepäck. Vor Fahrer und Beifahrer erstreckt sich eine lackierte Aluminium-Querspange, die auf den Namen „Dash Pad“ getauft wurde. Mittig darauf sitzt ein portables Infotainment-Gerät, das mit einer Reihe eigens entwickelter Apps bespielt werden kann und sich – sofern eingeklinkt – mit Informationen aus dem Fahrzeug versorgt. Telefon- und Navigationsfunktionen können ebenfalls über dieses sogenannte „maps + more“-System bedient werden. VW will damit die Vernetzung des up! auf eine im Kleinwagensegment neue Ebene heben.

Der up! bietet eine Vielzahl an Individualisierungmöglichkeiten – das beginnt mit den drei Ausstattungslinien take up! (Einstiegsmodell), move up! (mittleres Niveau) und high up! (Spitzenmodell). Auf Basis des high up! kommen zudem die Sondermodelle up! white und up! black auf den Markt. Gegen Aufpreis gibt es ein System mit speziellen Kisten und Schachteln mit Namen wie „city box“, „kid box“ und „travel box“, und als Premium-Option bietet Volkswagen eine Notbremsfunktion an, die im Geschwindigkeitsbereich bis 30 km/h operiert. Flankiert wird die Markteinführung des up! von einem spezifischen Finanzierungskonzept, mit dem die „Demokratisierung“ ihre konkrete Ausgestaltung erfahren soll. Die Preise werden dem Vernehmen nach unter 10.000 Euro beginnen. Es dürfte allerdings noch billiger gehen – spätestens dann, wenn die Derivate der „New Small Family“, die mit dem up! debütiert, auch bei den Konzernmarken Skoda und Seat erscheinen.

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