| von Hilmar Dunker

Die Serienausstattung des GS ist traditionell umfangreich. Auch die vierte Generation wartet mit zwölf Airbags inklusive Knieairbags für Fahrer und Beifahrer, Klimaautomatik, Heckkamera und Surround-Soundsystem auf. Auf Wunsch gibt es unter anderem einen Abstandshalte-Assistent mit Notbremsfunktion, ein Nachtsichtsystem und ein Head-up-Display. Noch keine genauen Angaben gibt es zum Antrieb, mit dem der GS im Frühjahr auf den deutschen Markt kommt. Bei der US-Premiere findet sich unter der Haube ein konventioneller Sechszylinder-Benziner mit 228 kW/310 PS Leistung. Hierzulande wird es den Lexus aber ausschließlich mit Hybridantrieb geben; der dürfte mit rund 350 PS und einem Verbrauch auf Dieselniveau aufwarten. Einen Selbstzünder wird es aus diesem Grund nicht geben. Vorstellbar ist jedoch ein Einstiegs-Hybrid mit geringerer Leistung. Bereits offiziell bestätigt ist eine F-Sport-Ausführung, die sich aber lediglich in der Optik vom Standard-Modell unterscheidet. Bislang spielt der Lexus GS in Deutschland mit kaum 160 Neuzulassungen im Gesamtjahr 2010 kaum eine Rolle. Mit einem erwarteten Preis von rund 61.000 Euro ist der Japaner aus dem Toyota-Konzern zwar teurer als die preiswertesten Versionen von Audi A6, BMW 5er und Mercedes E-Klasse, dafür aber deutlich besser ausgestattet. SP-X/hh