| von Hilmar Dunker

Rund 30 Kilometer soll der i8 rein elektrisch fahren können. Der Motor an der Vorderachse liefert 96 kW/131 PS und wird von einer in der Fahrzeugmitte montierten Lithium-Ionen-Batterie mit Strom versorgt. Ist diese leer, muss sie nicht sofort an die Steckdose. Stattdessen sorgt ein aufgeladener Dreizylinder-Turbobenziner als Generator für Nachschub. Der 164 kW/223 PS starke Verbrennungsmotor an der Hinterachse dient aber nicht nur der Reichweitenverlängerung, sondern hilft bei Bedarf auch beim Antrieb. Gemeinsam mit dem Elektroaggregat entsteht so ein Hybridsystem mit 260 kW/354 PS Leistung, das den i8 in fünf Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Während der E-Sportler sich bei den Fahrleistungen durchaus mit der konventionell angetriebenen Konkurrenz messen kann, soll er beim Verbrauch neue Maßstäbe setzen. Der Hersteller gibt einen Normwert von drei Litern auf 100 Kilometern an. Dabei werden aber auch die rund 30 rein elektrischen Kilometer gewertet, die bei jeder Fahrt nur einmal anfallen. Auf den zweiten hundert Kilometern dürfte der Verbrauch entsprechend höher sein. Damit der Durst möglichst gering ausfällt, setzt der i8 auf Leichtbau. Die Fahrgastzelle besteht aus Karbon, der Großteil der Fahrwerksteile aus Aluminium. Ein Leichtgewicht ist der Roadster mit einem Leergewicht von 1.630 Kilogramm trotzdem nicht.

Das i8 Spyder Concept ist weniger ein Ausblick auf ein konkretes Roadster-Modell, sondern vielmehr ein Blick auf den Zwischenstand der Evolution des Öko-Sportlers. Der dürfte in zwei Jahren dann als Coupé starten. Bereits ein Jahr davor will BMW mit dem Kleinwagen i3 sein erstes Elektroauto auf den Markt bringen. Das Stadtauto soll rund 40.000 Euro kosten; der Sportwagen dürfte spürbar teurer ausfallen. sp-x/hh


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