| von Hilmar Dunker

Der Gaspedal-Sensor liefert die nötigen Werte: Anfang 2012 gibt die Zylinderabschaltung ihr Debüt im neuen 1.4 TSI Motor von Volkswagen.

Als erster Hersteller weltweit setzt VW die Zylinderabschaltung an einem Großserien-Vierzylinder TSI-Motor ein. Bei niedriger und mittlerer Last werden zwei der vier Zylinder vorübergehend still gelegt werden. Tatsächlich reduziert die Abschaltung den Verbrauch des 1.4 TSI um 0,4 Liter pro 100 km. Integriert man zudem die Start-Stopp-Funktion, die den Motor im Leerlauf deaktiviert, addiert sich der Einspareffekt auf etwa 0,6 Liter pro 100 km.

Die größten Effekte erzielt die wegweisende Technologie bei konstanter Fahrt mit moderatem Tempo: Bei 50 km/h im dritten oder vierten Gang ergibt sich eine Einsparung von nahezu einem Liter auf 100 km. Die Zylinderabschaltung wird immer dann aktiv, wenn die Drehzahl des 1.4 TSI zwischen 1 400 und 4 000 je Minute und das Drehmoment zwischen 25 und 75 Nm liegt. Im EU-Verbrauchszyklus ist dies immerhin auf fast 70 Prozent der Strecken der Fall.

Sobald der Fahrer kräftig Gas gibt, schalten sich die Zylinder 2 und 3 unbemerkt wieder zu. Ergeben die Informationen des Gaspedalsensors ein ungleichmäßiges Muster – etwa bei einer Fahrt im Kreisverkehr oder bei sportlicher Gangart auf der Landstraße – unterbleibt die Abschaltung.

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