| von Gert Reiling

Volkswagen erprobt gemeinsam mit anderen Unternehmen innerhalb des von der Europäischen Kommission geförderten Forschungsprojektes Intersafe-2 innovative Systeme auf Basis der Fahrzeug-Infrastruktur-Kommunikation.
Dem Fahrer sollen dabei nicht nur Informationen über die sichtbare Kreuzungs-umgebung, sondern insbesondere auch Informationen über sichtverdeckte Objekte gegeben werden. In den oftmals zeitkritischen Augenblicken erhält der Fahrer eine gezielte Warnung oder einen Lenk- und Bremsbefehl von seinem Fahrzeug, behält aber stets die Möglichkeit, die Empfehlung zu übersteuern.
Für den Testbetrieb wird jetzt an einer Kreuzung in Wolfsburg die notwendige Technologie zur Fußgänger- und Fahrzeugerkennung, bestehend aus Laserscanner, Infrarotsensor und Kameras sowie WLAN als Kommunikationstechnologie, installiert. Für einen zukünftigen Kreuzungsassistenten wird diese Technologie mit einem speziell ausgerüsteten Prototypenfahrzeug in den nächsten Monaten getestet.
An dem Forschungsprojekt sind insgesamt elf Firmen und Organisationen beteiligt, darunter aus Deutschland BMW, VW, Signalbau Huber und das Institut für Kraft-fahrwesen Aachen.